Villingens Narromarsch und Wilhelm Tempel sen.

Egal ob in Neuseeland, Hawaii, New York oder in Honkong, wer weit weg vom Heimatort als Villinger nur die ersten Takte hört, den könnte die Gänsehaut erfassen. Denn Villingens Narromarsch ist einmalig, auffällig, besonders und knapp 100 Jahre alt.  Komponiert und arrangiert hat ihn Wilhelm Tempel,  geboren 1880 in Metz in Lothringen, die Eltern aus …

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Fasnet-Fähnele und Feuerwehr

Finale am Amtsgericht Wie schon seit mehreren Jahrzehnten übernahm die Freiwillige Feuerwehr Villingen wieder das Spannen und Hängen der blau-weißen Fasnet-Fähnele über den vier Hauptstraßen der Fußgängerzone von Tor zu Tor und bis zum Amtsgericht. Die Zahl der Fähnle scheint unendlich und beweist von Jahr zu Jahr deren Buntwäsche, den Ersatz oder die Ausbesserung der …

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Wer war das Seppele mit de Giige?

Erinnerungen an das närrische Liedgut in Villingen und an Hans Schleicher Die Zeit ist längst reif! – Spätestens seit dem 6. Januar gilt lokal und regional: Egal, ob Straßen-Fasnet oder närrisches Treiben im Saal, die Villinger Fasnacht bietet zum Mitsingen und schunkeln ein gar riesige Repertoire an lokalen „Hits“. Eine wahre Fundgrube an ewig-närrischem Liedgut …

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Von Fasnet-Kiächle und Scherben

Fünfte Jahreszeit – Rezept für Fasnet-Kiächle aus 1905 für 66 Reichs-Pfennig Die letzten ‚Springerle‘ hatten den weichen Biss schon um Drei-König, die Brezel gehört ganzjährig zum Alltags-Gebäck und die Schwarzwälder Kirschtorte ist meist ein Sonntags-Kaffee-Tisch-Vergnügen. Höchste Zeit also, ‚Fasnet-Kiächle‘ als ebenso bekanntes Gebäck im alemannischen Sprachraum des Südwestens selbst zu backen oder eben in Öl …

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Latschariplatz Villingen – Nu a de Fasnet?

Wer nachlässig oder gedanklich lottrig daher kommt, über den weiß selbst der Duden, dass dieser Jemand „latscht“. Wer dazu noch mit seiner Einfalt auffällt, der ist ein „Latschari“. Weil es nun vielerorts derlei Zeitgenossen gibt, existieren auch viele Latschari-Plätze, was nicht zwingend schädlich ist. Denn neben den Hallodris, die als „Tagdiebe“ den lieben Gott einen …

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Min Dialekt!

An älle Villinger, dieä des Johr – bi wem au immer – uf de Fasnet-Bühne g’schtande sin, dieä im Häs waret, dieä öffentlich vor Publikum hon schwätze miäße oder au selle, dieä vorhon, dass se s’neggsch Johr au no is Häs gau wän, als ob’s nit scho gnueg wäret! Lehret un lernet au endlich wieder …

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FASNET – auch eine „Heim-Industrie“

Die alemannische Fasnet, und somit auch die der Villinger, stellt zunächst lokal, regional aber auch bundesweit als Fasching oder Fastnacht, eine jahreszeitliche Besonderheit dar. Dabei veranstaltet ein inzwischen großer Teil der Bevölkerung in tradierter Vermummung mit vereinheitlichter Kleidung, dem sogenannten Häs, organisierte Umzüge. Im publikumsträchtigen Sog dieses als Brauchtum und Tradition deklarierten Geschehens auf den …

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En Warhol-Narro fürs ganz Johr!

Wer am sechste Jänner, also am Dag vu Dreikenig, wie in viele hundert andere Familie oder au als närrische Singel one oder glieh meh Narro-, Surhebel oder Murbele-Scheme a de Waand überm Vertiko – glih neb de Garderob – ufhängt, der woaß au, dass es nu e baar Woche sin, i dene der alemannisch Wandschmuck …

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Villinger Fasnet erfror im Jahre 1929

…und in Schwenningen kam es zum ersten Umzug   Für eine großartige Fasnet wünschen sich die Narren eigentlich  eine sonnig-trockene Kälte, die dann vor allem auch dem Narro und seinen  Begleitern und auch den vielen weiblichen Maschgeren mit deren fülliger Unterkleidung entgegen kommt.  Deswegen sind viel  Schnee und eine „affenartige Kälte“ von minus 10 Grad …

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