Der Holzlekönig

Unverlangter Einblick in eine private Korrespondez zum Erhalt des Gasthauses Hölzlekönig – Wilfried Steinhart macht einen Brief an den Ex-OB vom 20.08.2021 öffentlich Sehr geehrter Herr Rupert Kubon, vor einem Monat, am 19.07.2021, vor der JHV des GHV-Villingen hatte ich eine Zusammenstellung von Unterlagen über das Gasthaus Hölzlekönig persönlich abgegeben. Darüber hatte ich Sie vorher …

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Hansjörg Fehrenbach – Archivar durch und durch

Lassen Sie es sich gesagt sein! Geschichte wiederholt sich eigentlich nicht. Doch muss sie manchmal „erfrischt und deshalb wiederholt werden“. Das nun gilt auch für die Lokalgeschichte Villingens, die immer mal wieder bemüht wird, um aktuelle Ereignisse ins historisch rechte Licht zu rücken. Dass sich dabei keine Fehler einschleichen sollten, ist die eigentliche Erwartung. Doch …

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Graf Berthold III. steht wieder hell in der Sonne

Einst lautete die Frage an die Viertklässler der Bubenschule: „Was stellt der Ritter bei der Tonhalle noch vor ausser seinem rechten Fuß…?“ Und die Antwort kam damals prompt. Klar, es war der Gründer der Stadt, Berthold  III. Und der steht seit 1906 an markanter Stelle, geschaffen von Josef Ummenhofer, dem Steinmetz und Lilien-Wirt zur 100-jährigen …

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Vom Amtsgericht zum „Lindenhof“ – der Villinger Kilometer

Jedes Villinger Schuldkind der Jahre 1955 und später wusste es und hatte zu wissen: ein Villinger Kilometer ist die Entfernung vom Amtsgericht im Süden bis zum „Lindenhof“ im Norden. Damals, als noch der beschrankte Bahnübergang je nach Fahrplänen die Fußgänger, Radler und Kraftfahrer aufhielt und ein Schrankenwärter seinen Dienst von Hand versah. Den „Lindenhof“  als …

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Villingens Stechschilder – attraktive Werbe-Relikte aus der Vorzeit

Visuelle Werbung seit über 500 Jahren – Von Schmieden geschaffen  von Wolfgang Bräun Im 16. Jahrhundert waren geschmiedete Stechschilder an Wirts- und Handwerkshäusern häufig vom Rat der Stadt vorgeschrieben, worauf solche oft aufwändigen „Werbetafeln“ für viele Städte typisch wurden. Je nach Region und Landschaft nennt man solche Stechschilder auch ‚Nasenschilder‘ oder bautechnisch als „Ausleger“. Die …

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‚Jägerhaus‘ mit Freiluft-Kegelbahn für italienische Bauarbeiter

Das  einstige „Jägerhaus“ bleibt den Villingern in Erinnerung Es ist wenigstens 30 Jahre her (seit 2020), als einzelne Anwohner der Kalkofenstraße beantragten, man möge auch dort und nicht nur in der sonstigen Südstadt mit verkehrlicher Anordnung Tempo 30 gebieten. Damals, als der Innenring rund um die Stadtmauern zur Einbahnstraße und die Ausfallstraßen stark frequentiert wurden. …

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Villingen 1870 – Als das Gestern heute war

1870 Zwischen Gemeindegesetz und Kriegsbeginn – Viehtränke nach Fahrplan Sie hießen Ummenhofer und Ackermann, Höhler, Maurer, Schupp und Schleicher und sie sind die Ur-Ur-Großväter der heutigen Villinger, die aktuell wenigstens 65 Jahre alt sind. Denn es sind 150 Jahre seit 1870, als mit einem neuen badisches Gemeindegesetz zum 1. Januar einige Änderungen festgelegt wurden. Denn …

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Wer oder was ist Hollerith?

Vom „Engel“ und dem katholischen Gesellenverein Ein zunächst kleiner Betrieb in Villingen, dessen großer Nachfolger später als IBM Weltbedeutung bekommen sollte, hatte durch dessen Eigentümer schon Jahre zuvor eine besondere Technik in den USA entwickelt und wollte damit auch in Deutschland einen weiteren Markt erobern. Schon damals bot die hiesige Region dafür gute Voraussetzungen: beruflich …

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GAMBRINUS: Einst Brauerei, Wienerwald und Shisha-Lokal

Haus „Gambrinus“ wird saniert – Vom „Bruder Durscht“ in der  Zähringerstadt Wer hat ihn je so recht beobachtet? Den Gambrinus, in der Josefsgasse auf seinem Fass hockend, der an der Fassade darauf hinwies, was einst um ihn rum geschah: das Brauen von  Bier. Viel Bier. Aktuell wird die einstige Brauerei samt Wirtshaus an der Oberen …

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Erster Glonki-Obed 1933

Närrisches Wochenende zwischen Kappe-Obed und 08-Fußball – Im „Ott“ bayrisches Bier für tüchtige Trinker Der Februar 1933 war für die Narren der Stadt erneut die fünfte Jahreszeit, in der selbst die Polizeistunden-Verlängerung für das „Café Harter“ ein fettes, ein-zeiliges Inserat im Villinger Volksblatt wert war. Doch auch allen anderen  Gastronomen ging es fürs Wochenende des …

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