Denkmal für den streitbaren Oberförster

Peter & Paul 1896:  Bürgermeister Osiander lobt im Nachruf seinen Widersacher – In den 60ern ein Schulwanderziel Als im Februar 1876 dem Forstpraktikanten Hubert Ganter, gebürtig in Rippoldsau und Gymnasiast in Donaueschingen und Offenburg, die städtische ‚Bezirkforstei‘ übertragen wurde, hatten  zuvor die beiden Bezirksförster Hubbbauer und Hof sowie der Forstei-Verweser die Dienstgeschäfte erledigt. Denn seit …

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Hansjörg Fehrenbach – Archivar durch und durch

Lassen Sie es sich gesagt sein! Geschichte wiederholt sich eigentlich nicht. Doch muss sie manchmal „erfrischt und deshalb wiederholt werden“. Das nun gilt auch für die Lokalgeschichte Villingens, die immer mal wieder bemüht wird, um aktuelle Ereignisse ins historisch rechte Licht zu rücken. Dass sich dabei keine Fehler einschleichen sollten, ist die eigentliche Erwartung. Doch …

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Graf Berthold III. steht wieder hell in der Sonne

Einst lautete die Frage an die Viertklässler der Bubenschule: „Was stellt der Ritter bei der Tonhalle noch vor ausser seinem rechten Fuß…?“ Und die Antwort kam damals prompt. Klar, es war der Gründer der Stadt, Berthold  III. Und der steht seit 1906 an markanter Stelle, geschaffen von Josef Ummenhofer, dem Steinmetz und Lilien-Wirt zur 100-jährigen …

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Bastion aus dem 15. Jahrhundert wird saniert

Geheimnis unter der Terrasse – Scherben und Kacheln gefunden Nur ein Steinwurf vom Bickentor steht nordwestlich die „Bastion“, ein Bollwerk der Verteidigung der einst wehrhaften Stadt. Vom Oberen Tor her wurden die Geschütze über eine schiefe Ebene durch ein sogenanntes „Kanonen-Gässle“ hochgefahren. Das mächtige Halb-Rondell aus dem 15. oder auch aus dem 16. Jahrhundert wurde …

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Kriegerdenkmal aus 1875 – Relikt aus patriotischer Zeit

Heute eher Mahnmal statt Denkmal – Ehrenmal für sechs Gefallene 1870/71 errichtet Im Juli 1870 zogen Hunderttausende in einen Krieg, der die Landkarte Europas veränderte. Manche von ihnen erwarteten ein Abenteuer, andere hatten Sorge um ihr Leben oder um die Zukunft ihrer Familie, doch die meisten Männer auf beiden Seiten taten einfach nur das, was …

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Gedenkstein aus 1905 zu Ehren des Großherzogs im „Waldhotel“

Versteckt aber riesig –  Friedrich lobte Ruhe und Luft – Kaiser Wilhelm II. am Kirnacher Bahnhöfle Wer wann auch immer ganz in den Nordwesten des Stadtbezirks Villingen zum Germanswald spaziert, durch diesen joggd oder radelt, vorbei am Standort-Schild des ehemaligen St. German-Klösterle und vorbei am Waldhotel „Tannenhöhe“, dann schwingen bei manchem Einheimischen ganz sicher auch …

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Villingen 1870 – Als das Gestern heute war

1870 Zwischen Gemeindegesetz und Kriegsbeginn – Viehtränke nach Fahrplan Sie hießen Ummenhofer und Ackermann, Höhler, Maurer, Schupp und Schleicher und sie sind die Ur-Ur-Großväter der heutigen Villinger, die aktuell wenigstens 65 Jahre alt sind. Denn es sind 150 Jahre seit 1870, als mit einem neuen badisches Gemeindegesetz zum 1. Januar einige Änderungen festgelegt wurden. Denn …

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1888 -Aussichtsturm (II)

Es war dem Ernst der Villinger überlassen… 1888  ließen einflussreiche Genossen einen Thurm bauen Es war 1888, als man im Juni den Villingern recht ironisch kam:  „…man überlasse es dem dortigen Ernste, einen solchen Thurmbau zu genehmigen“.  Die Großherzogliche Bezirksinspektion in Donaueschingen hielt zunächst recht wenig von den Plänen der Aussichtsthurm-Genossenschaft, einen 30 Meter hohen …

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1888 – Genossenschaft baut den Aussichtsthurm (Folge I)

Aussichtsthurm-Genossenschaft mit 30 natürlichen Personen und der Stadtgemeinde Als 2015/16 auf dem Villinger Hubenloch ein ‚moderner‘ Turm aus viel, viel Metall gebaut wurde, der in erster Linie der Übertragung und der Umsetzung für die Handy-Kommunikation dient, hatten die Vertreter der  lokalen Bau-Behörden, die Bürgern der unmittelbaren Nachbarschaft und auch die Kritiker eines solchen Bauwerks an …

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Vom ‚Hochgericht‘, dem Malefiz-Glöcklein und den Hexen

Aus  Villingens schlimmster Vorzeit – Vom Riettor gen Westen: der Schreckensweg  Wer in unseren Tagen ganz ohne Eile vom Riettor aus gen Westen die Vöhrenbacher Straße hochstapft und entlang des nördlichen Hubenloch den Baumbestand schätzt, der kommt gleich nach der Tankstelle auf dem Dattenberg dann weiter zu einer dichten Allee, die ihn gegen den Friedengrund …

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