Vom Amtsgericht zum „Lindenhof“ – der Villinger Kilometer

Jedes Villinger Schuldkind der Jahre 1955 und später wusste es und hatte zu wissen: ein Villinger Kilometer ist die Entfernung vom Amtsgericht im Süden bis zum „Lindenhof“ im Norden. Damals, als noch der beschrankte Bahnübergang je nach Fahrplänen die Fußgänger, Radler und Kraftfahrer aufhielt und ein Schrankenwärter seinen Dienst von Hand versah. Den „Lindenhof“  als …

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Villingens Stechschilder – attraktive Werbe-Relikte aus der Vorzeit

Visuelle Werbung seit über 500 Jahren – Von Schmieden geschaffen  von Wolfgang Bräun Im 16. Jahrhundert waren geschmiedete Stechschilder an Wirts- und Handwerkshäusern häufig vom Rat der Stadt vorgeschrieben, worauf solche oft aufwändigen „Werbetafeln“ für viele Städte typisch wurden. Je nach Region und Landschaft nennt man solche Stechschilder auch ‚Nasenschilder‘ oder bautechnisch als „Ausleger“. Die …

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Weihnachten 1919 – Ein Meter Schnee und dann der große Regen

Als Brennholz und teure Weine die Stadt hinabflossen Heilig Abend 2919 war in jenem Jahr ein Mittwoch, auf den es zuvor drei Tage geschneit hatte und schließlich knapp ein Meter davon die Stadt und die Region heftig eingeschneit hatte. Und dann um Mitternacht des 24. auch noch ein starker, dauerhafter Regen. Das konnte nicht gut …

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Der „Meyerhof“ und die Jahre 1499 und 1899

Einst „Bürgerliches Brauhaus“ – Erbaut von August Ummenhofer Der 13. Novemberas 2019 lässt dem erinnerungsstarken Villinger Hobby-Historiker grad noch wenige Wochen, um an zwei besondere Jahresdaten zu erinnern, die mit der Neun und der 99 zu tun haben. Das eine 520 Jahre her, das andere 120 Jahre. Und so gilt die Aufmerksamkeit heute zum einen  …

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Das Antoniter-Haus in der Rietstraße

Von der Antoniter-Bruderschaft und dem „Pesthaus“ in Villingen „Mögen Sie Pommes und  sind Sie älter als 45…?“- Dann haben Sie als Villinger der späten 60er Jahre bis 1984 ganz sicher mal die längsten Pommes der Region gegessen!  – Denn die gab es nur in der  Rietstraße 24, wenn auch nicht aus Riesen-Kartoffeln, wohl aber aus …

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„Torstüble“ – über Jahrzehnte ein Haus der Tradition

Die Würfel sind längst gefallen: das historische „Torstüble“ am Riettor gibt es nicht mehr. Nach einem chinesischen Wirt, nach Jahren mit einem Griechen, nach einem Musiker-Wirt, einem studierten Posaunisten, einem Schwaben und auch zwei Italienern wird im „Torstüble“ nie mehr gewirtet. Das einstige Cafe und Restaurant, dessen Namen nahezu jeder Villinger kennt oder eben kannte, …

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Ein Haus mit Geschichte und Fassade

Vom „Rappen“ zum „Raben“ – Albert Säger bemalte 1911 den Raben   Ein Haus mit wahrlich besonderer Fassade für Touristen und Fotografen und mit Geschichte war und ist der „Raben“. Erstmals um 1700 als „Rappen“ erwähnt. Eines von nur zwei motivisch gestalteten Häusern, das einst ein Meinrad Ummenhofer 1832 zum Verkauf anbot: „Markant mit drei Stockwerken, …

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