Villingen 1872 – Von Pferdezucht und dem Remonte-Guller Göth

Ein Jahr der Kuhwälder, der Schofwälder und der Katzenmusik Die guten Wünsche an Neujahr für 1872 waren wohl grad erst ausgetauscht, als man in Villingen erfahren musste, das das hiesige Kreisgericht, das seit 1864 bestand, aufgehoben werde. Villingen und der Kreis würden dem Landgericht Konstanz zugeordnet. Ein schmerzlicher Verlust, so die Haltung der Stadtoberen, doch …

Mehr …

140 Jahre Narrozunft Villingen – 150 Jahre Katzenmusik

„Hanselakai, het e‘ schei Wei‘“ – Fischers Büchlein ist ein Fasnet-Schatz Es gibt haushohe Jubiläen, die viel traditioneller sind und damit doch närrischer sind als der 11.,  der 22te oder auch ein 33ster Jahrestag. Nämlich der 140te Jahrtag zur Gründung der Narrozunft Villingen 1882. Und der 150. der Katzenmusik Villingen. Die Erinnerung daran  vermerkt von …

Mehr …

Im „Bären“ steppte der Bär – Hochbetrieb beim Strählen

Frühere Wirte buhlten  um honorige Gäste – Närrische Hochburg und Strählzentrum Als Wirtshaus und Herberge geht die Historie des „Bären“ an der Bickenstraße, Ecke Bärengasse bis ins Jahr 1582 zurück. Jüngst nun ging die Geschäftsführung des heutigen „Hotel Bären“ vom langjährigen Wirt und Hotelier Peter Kessel auf dessen Sohn Michael über, der mit 32 Jahren …

Mehr …

Narro im Mangel – Statt Fasnet-Sackgeld  kalte, xottene Herdepfel

Zur Tradition gehören auch Nostalgie und Geschichten Jährlich wiederkehrend wünschte auch die Sparkasse Villingen den hiesigen Narren immer auch viel närrische Freude und am besten jede Menge Fasnet- oder Hiddelesgeld, was dem Spaß auch zur mehrtägigen Dauer gereichen sollte. Doch war es allzu oft nicht „de Gori“, wie man in Villingen das Geld in grauer …

Mehr …

Mail-Antwort eines ultra-orthodoxen Schwenningers

Schwere Korrespondenz eines leidenschaftlichen „Pegasus-Reiters“ Grüß Gott,                werter Villinger vom roten Büro im schwarzen Wald! Welche Überraschung ist diese Post kurz nach Dreikönig, „ab dessen Tag vom Staube befreit sind Schemen und Gschell durch der Abstauber glücklich belebendes Tun.“ Ach, wie klingen die Rollen so hell – und die Masken sollen trotz Corona nicht …

Mehr …

Fasnet wie sie früher war – Statt Ausfall 2022

Ein wenig Trost zur Fasnet-Wehklage 2022  –  Wie sich  einst Albert Fischer 1914 und 1922 an die alte Fasnet erinnerte Die Fasnet 2022 wird erneut schmerzvoll! Die närrischen Seelen vieler Narren leiden bereits  seit Tagen! Der lokale Humor entwickelt sich zur lähmenden Apathie und düstere Melancholie erfasst die Narren aller Couleur. Schon vor einem Jahr …

Mehr …

KaMuVi – Närrische Taten seit 150 Jahren

Noch 180 Tage! – Vorbereitungen auf 2022 laufen auf vollen Touren Noch knapp 180 Tage und die KaMuVi „lässt die Katze aus dem Sack“. Denn keine Frage, die Katzenmusik ist alt, sehr alt, und damit einer der beiden ältesten Villinger Fasnachtsvereine, die beide viel, ja den größten Wert auf Tradition legen. Denn die historischen Wurzeln …

Mehr …

Wie aus „le bottine“ des Narros Zugstiefel wurden

Kurzstiefel trugen die englische Kavallerie in Indien und auch die Beatles Wenn schon keine Fasnet 2021, dann stattdessen ein wenig Brauchtums-Theorie. Wer schon als Kind in der Zähringerstadt zuhause war und es auch heute ist, der kennt seit Jahrzehnten „Trottwa“, „Portmonee“ oder auch das Foulard, das der Narro als Accessoire trägt. Und er weiß auch …

Mehr …

Keine Fasnet ohne Mundart und ein Leserbrief

Keine Fasnet und doch ein 1. Hit – Die Schlagzeile in der Lokalzeitung SK Wären die Zeilen nicht gewesen „…die Scheme hasch du garnet erscht abstaubt, denn dieses Johr kannsch net uf ‚d Fasnet gau“, hätte man sicher gedacht, okay, die Jungs als Songwriter sind hier tatsächlich mit der gültigen Mundart groß geworden. Wurden sie …

Mehr …